Vulkan Fuego Ausbruch in Guatemala 3.Juni 2018

August 2018

Unterstützung vor Ort

 

Wir sagen danke und nochmals danke für die Unterstützung und Solidarität, die der Verein von Mitgliedern, Freunden und Verwandten bekam. Unser Spendenaufruf hat erfreulich viele Spenden eingebracht.

Über 20.000 € !!

 

Nun geht es darum, für die obdachlos gewordenen Familien wieder ein neues Heim zu schaffen. Unsere Partner vor Ort sind bereits in vollem Einsatz. Das Wichtigste ist ein Grundstück für das neue Zuhause zu finden und sich zu vergewissern, dass das Grundstück auf dem Namen der jeweiligen Familie eingetragen ist. Sobald das gesichert ist, kann man mit den Bauarbeiten anfangen. Die Baupläne wurden von unserem Partner vor Ort, der Architekt ist, angefertigt. Jedes Häuschen besteht aus zwei Zimmern, einer kleinen Küche und einem Badezimmer. Das Baumaterial wir aus den Spenden gekauft. Die Bauarbeiten werden von den Betroffenen, ihren Familien und Freunden sowie freiwilligen Helfern durchgeführt. 

 

Mit dem Haus für Irma Marroquín und Marlon Santos haben wir angefangen!

 

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Juni 2018

Die Katastrophe

 

Am Sonntag, dem 3. Juni 2018, ist in Guatemala der Vulkan Fuego, einer der aktivsten Vulkane in Mittelamerika, ausgebrochen. Viele Menschen sind ums Leben gekommen und es ga viele Verletzte. Mehr als 5.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und sind auf der Flucht. Insgesamt sind mehr al 1,7 Millionen Menschen von der Naturkatastrophe betroffen.

 

Nach Angaben des Katastrophenschutzches handelt es sich um den schlimmsten Ausbruch der vergangenen Jahre. Die Rauch- und Aschewolke stieg demnach bis auf zehn Kilometer über den Meeresspiegel. Häuser, Bäume und Straßen waren von grauer Asche bedeckt. Der Ausbruch war dieses Mal deshalb so verheerend, weil es sich auch um einen riesigen pyroklastische Strom handelte. Dieser ist aus glühendem Auswurfmaterial, Gasen und fein zerstäubtem Gestein, die schnelles Tempo hangabwärts fließt. Je nach Größe erreichen diese Ströme Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius. Diese Ströme sind schneller als Lavaströme, so dass Anwohnern keien Zeit bleibt, sich zu retten.

 

Zusammen mit der Stiftung Michael Skopp, Stiftung Otto Eckart und Guate Pro möchten wir helfen. Die Stiftung Michael Skopp unterstützt seit Jahren die Schule "Bendición de Dios" in Alotenango, die unsere Vorsitzende Karin Wölfel auch persönlich kennt. In Alotenango direkt wurde nicht viel passiert, aber zwei Dörfer in der Nähe dieser Schule sind direkt von der Lava Lawine überschüttet worden.  Viele Menschen haben Verbrennungen erlitten und besonders Kinder werden mit starken Atemwegsproblemen in den Notaufnahmen behandelt. Diese Rauch- und Lavamassen kamen so schnell, dass keine Zeit mehr zu evakuieren war.


 

 

Der Direktor und die Gründer der Schule in Alotenango haben bereits die Schule zum Hilfszentrum umfunktioniert. Dort werden jetzt schon aus Spenden der Stiftung Michael Skopp Wasser, Essen, Medizin und Kleidung an die bedürftigsten Familien weitergeleitet. Guate Pro möchte mit der Stiftung Michael Skopp kooperieren, denn in einigen Wochen werden auch dort Gelder für den Wiederaufbau benötigt.

 

 

Dankt der Stiftung Michael Skopp, konnten die Partner vor Ort erfolgreich Grundversorgung sichern!

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Mit unseren Partner vor Ort werden wir geeignete Plätze für die neue Häuser suchen und einige Häuser bauen.  

Vielen Dank  und muchas gracias allen Spendern.

Bis heute, den 18. Juni 2018 konnte Guate Pro fast 13.000 € an Spenden sammeln! Damit möchten wir Häuser bauen.


 

 


 

Unser gemeinsamer SPENDENAUFRUF für die Opfer der Naturkatastrophe

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